Vance reist nach Pakistan: Höchstrangiges US-Iran-Treffen seit 1979 geplant
Update 12. April, 06:12 Uhr: Nach dem Scheitern der 21-stündigen Verhandlungen hat Pakistan beide Seiten erneut zur Einhaltung der Waffenruhe aufgefordert. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi wirft den USA vor, mit "inakzeptablen Forderungen" zum Scheitern gebracht zu haben. insbesondere bezüglich der Urananreicherung und der Kontrolle der Straße von Hormus. Vermittler Pakistan signalisiert weiterhin Bereitschaft zu weiteren Gesprächen, warnt aber vor einer Rückkehr zu militärischen Auseinandersetzungen. Die fragile Feuerpause steht unter massivem Druck durch gegenseitige Vorwürfe von Waffenruheverletzungen.
US-Vizepräsident JD Vance reiste nach Islamabad, wo Pakistan als Vermittler fungiert. Begleitet wurde Vance von Sondergesandtem Steve Witkoff und Jared Kushner. Auf iranischer Seite führte Außenminister Abbas Araghchi die Delegation. Es waren die ersten direkten Gespräche auf dieser Ebene seit der Islamischen Revolution 1979.
Nach 21 Stunden endeten die Gespräche ohne Einigung. Vance erklärte, Washington habe sein bestes und letztes Angebot vorgelegt. Gespräche sollen am Sonntag fortgesetzt werden.