Wirtschaft
Wirtschaftsnachrichten mit Tiefgang: Börsen, Konzerne, Konjunktur, Arbeitsmarkt, Inflation und Energiepreise. Was bedeutet die Nachrichtenlage konkret für Verbraucher, Sparer und Beschäftigte? Quellenbasierte Analyse statt oberflächlicher Markttipps.
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Brent kratzt an der 100-Dollar-Grenze
Brent-Rohöl sprang am Montag auf 97,83 Dollar je Barrel, der höchste Stand seit der gescheiterten Waffenruhe im April. In Rotterdam, Antwerpen und Amsterdam liegen die Kerosinvorräte auf einem Sechsjahrestief. Der Iran-Krieg hat den Energiemärkten eine Angst zurückgebracht, die kurzzeitig verschwunden schien.
Deutsche Industrie: Aufträge sinken doppelt so stark
Die Bestellungen für deutsche Industriebetriebe sind im April um 3,8 Prozent eingebrochen, doppelt so stark wie von Analysten erwartet. Besonders überraschend: Nicht Asien oder Amerika ziehen sich zurück, sondern die Eurozone selbst, deren Aufträge um 11,1 Prozent einbrachen.
EY-Analyse: Deutsche Autobauer weit hinter US-Rivalen
Während US-Konzerne im ersten Quartal 2026 ihren Betriebsgewinn um 83 Prozent steigerten, brachen die Ergebnisse bei VW, BMW und Mercedes um 23 Prozent ein. Die neue EY-Analyse der 19 größten Automobilkonzerne der Welt zeigt: Deutsche Hersteller sind die einzige Gruppe mit fallendem Umsatz und der Rückstand wächst schnell.